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Die letzten Tage waren gleichermaßen er- wie entmutigend.

Auf der einen Seite konnten wir sehen, dass kollektives Handeln und Solidarität einflussreicher sind als das Geld von Investoren und Oligarchen. Auf der anderen Seite wurde der gesamten Gesellschaft die fehlende Nachhaltigkeit, der Mangel an Kontrollmechanismen, die weitreichende Ungerechtigkeit und die ungezügelte Geldgier des modernen Fußballs offen vor Augen geführt.

Diese Probleme werden nicht, wie die künstlich geschaffene Super

League, über Nacht verschwinden. FSE wird daher auch weiterhin den Druck auf die Vereine und Verbände auf nationaler und internationaler Ebene aufrechterhalten, um die jüngsten Entwicklungen für positive und dauerhafte Veränderungen zu nutzen.

Am dringlichsten ist hierbei der Widerstand gegen die Reformen der UEFA Champions League, insbesondere gegen eine Aufblähung des Spielmodus, gegen eine Aushöhlung der sportlichen Qualifikation und für eine gerechte Verteilung der generierten Einnahmen.

Darüber hinaus werden wir gemeinsam mit allen Fans für eine sinnige Reform der Führungsstruktur des europäischen Fußballs kämpfen. Wir erwarten von den nationalen Regierungen und den europäischen Institutionen, dass sie ihre Verpflichtungen zum Schutz der Fans, der Vereine und des Fußballs als Ganzem einhalten.

Um eine Wiederholung des Debakels dieser Woche zu verhindern, müssen Fanvertreter:innen in die Entscheidungsfindungsprozesse eingebunden und Vereinskartelle daran gehindert werden, ungestraft agieren zu können.

Wir fordern eine strengere Regulierung des Fußballs und sofortige Maßnahmen, um unsere Vereine und die gewachsenen Sozialstrukturen im Fußballkontext zu schützen. Ein solches Vorgehen darf sich niemals wiederholen.

Der eigentliche Kampf beginnt jetzt.

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