testOffizielle des Vereins und die Fanorganisation Danske Fodbold Fanklubber (DFF) kooperieren mit einem Pyrotechnikunternehmen, um Bengalfackeln mit reduzierter Hitze und höherer Sicherheit zu produzieren.

Erste Fangruppen aus dem europäischen Ausland signalisieren bereits Interesse an der Verwendung.

Pyrotechnik ist derzeit in dänischen Fußballstadien verboten. Der Hauptgrund ist natürlich die Sicherheit. Wegen der hohen Temperaturen, die sich beim Abbrennen entwickeln, ist die Verwendung von Fackeln risikobehaftet und könnte zur Verletzungen umstehender Fans führen. So weit, so bekannt.

Brøndby IF reagiert nun auf dieses Problem, da die verantwortlichen die Notwendigkeit erkannt haben, ein sicheres und gleichwohl stimmungsvolles Stadionerlebnis für die Fans zu ermöglichen und natürlich auch, weil der Club unter den Verbandsstrafen durch den dänischen Fußballverband DBU leidet. Im Gegensatz zu ihren Kollegen bei anderen Vereinen verstehen die Brøndby-Offiziellen allerdings, dass Pyrotechnik ein integraler Bestandteil von Fankultur ist und Strafen sowie Repressionen den Gebrauch nicht stoppen.

Anstatt seine Fans zu belangen, stellt Brøndby die Weichen in eine andere Richtung und hat nun eng mit seinen Fangruppen sowie Fans aus ganz Dänemark – darunter die FSE-Mitglieder von DFF – zusammengearbeitet, um Fackeln zu entwickeln, die alle Voraussetzungen für einen legalen Gebrauch in Fußballstadien zu erfüllen.

Entwickler dieser neuen Fackeln ist Tommy Coordsen, ein dänischer Pyrotechnikspezialist, der die DFF bereits im Jahr 2015 kontaktiert hatte. Seine Fackeln befinden sich derzeit in der zweiten Entwicklungsphase und sollen später in verschiedenen Farben erhältlich sein. Wichtig für die Genehmigung: die Fackeln erreichen lediglich Temperaturen, die mit denen von Wunderkerzen vergleichbar sind, so dass es theoretisch möglich ist, sogar mit der Hand hindurchzufahren. Wunderkerzen wiederum sind in dänischen Stadien legal. Nach der weiteren Entwicklung wird es dann am dänischen Verband liegen, die neuartigen Fackeln zu genehmigen. Die Entscheidung wird im Rest Europa mit großem Interesse verfolgt werden, da bereits Fangruppen wie zum Beispiel die französische Association Nationale des Supporters (ANS) Interesse an der Verwendung der von Brøndby entwickelten Fackeln bekundet hat.

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