Seit vier Jahren versucht der schwedische Fußballverband (SvFF) die 50+1-Regel immer wieder auszuhebeln. Doch Clubs und Fans wehren sich erfolgreich – zumindest noch.
Man handle zum Wohle der nationalen Fußballelite und erhöhe damit die internationale Konkurrezfähigkeit der Clubs, so lautete die Argumentation des schwedischen Fußballverbandes (Svenska Fotboll Förbundet) als er beim „Reichssporttreffen“ (Riksidrottmötet) 2009 die Abschaffung der 50+1-Regel erstmals in den Raum stellte.
Als Ergebnis eines bisher einmaligen Prozesses haben Fußballfans und VertreterInnen aller relevanten Fußballinstitutionen in Europa ein gemeinsam entwickeltes "Handbuch zu Fanchartas" veröffentlichen, das kontinuierlichen Dialog und eine engere Bindung zwischen Fans und Vereinen im europäischen Fußball als Mittel fördern soll, derzeitige (Sicherheits- und wirtschaftlichen) Probleme zu bekämpfen.
Das Dokument, welches als praktisches Toolkit für Vereine und Fans fungieren soll, wird als Teil des ProSupporters Seminars und Runden Tisches im Haus des Sports in Wien / Österreich am 3. Juni 2013 vorgestellt werden.
Mit viel Leidenschaft tagten am vergangenen Wochenende die schwul- lesbischen Fußballfans von QFF. An drei Tagen debattierten und feierten die 85 Delegierten und Vertreter von FSE, FARE und BAFF. Ausrichter waren die RainbowZebras, LGBT- Fanklub des MSV Duisburg.
Sowohl Duisburgs Bürgermeister Osenger, als auch MSV- Präsident Kirmse zeigten sich bei dieser liebevoll organisierten Konferenz der inzwischen 22 Fanklubs aus Deutschland und der Schweiz.
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„Tartan Army Sunshine Appeal“, das muss irgendwas mit Schottland und Fußball zu tun haben. Ja, das hat es auch. Es ist eine Gruppe von schottischen Fans, die sich in der Wohltätigkeit engagieren. Außerdem ist es die am längsten bestehende Charity, die von schottischen Fans finanziert und organisiert wird. Das Wort Sunshine in ihrem Namen, verdeutlicht, dass sie „ein bisschen Sonnenschein in die Leben der Kinder in den Ländern, wo die schottische Mannschaft spielt, bringen wollen“. Die „Tartan Army Sunshine Appeal“ (TASA) sammelt Geld, welches sie dann an wohltätige Organisationen im Zusammenhang mit Kindern in den Ländern spendet, in denen Schottlands Nationalteam spielt, egal ob bei einem Pflicht- oder Freundschaftsspiel. Und das jetzt schon für 10 Jahre!
Bald steigt das große Champions League Finale. Ein rein deutsches Duell im Wembley Stadion in London. Um den glücklichen Ticketinhabern diese ganze erlebnisreiche Reise nach London so einfach und angenehm wie möglich zu gestalten, hat FSF einen Ground Guide zusammengestellt. Hier findet ihr alles Wichtige rund um das Finale und auch die Stadt London. Wo gehen wir am besten was trinken? Wie komme ich in London am einfachsten und kostengünstigsten herum? Wie heißt eigentlich die Haltestelle am Wembley Stadion? Und was muss ich mir in London eigentlich anschauen?
Im Rahmen der FSE-Aktivitäten im ProSupporters-Projekt hat sich FSE vorgenommen, ein europäisches Handbuch zu sogenannten Fanchartas zu erstellen. Nach unserem Verständnis soll eine Fancharta aber entgegen der allgemeinen Vorurteile eben nicht als eine Art Verhaltens-Kodex definiert werden, sondern als eine gemeinsam ausgehandelte Dialog-Vereinbarung zwischen Fans und Vereinen, in dem diese ihre Beziehung und Positionen zueinander auf Augenhöhe definieren. Ziel einer Fancharta sollte sein, einen positiven Umgang mit- und Verständnis füreinander zu fördern, und nicht einseitige Verpflichtungserklärungen und (noch mehr) Reglementierungen zu schaffen.
Ausgearbeitet wurde das Handbuch, welches im Juni 2013 erscheint, in diesem Sinne deshalb auch von einer paritätisch besetzten Arbeitsgruppe von FanvertreterInnen und verschiedener Institutionen im Fußball in Europa. Viele werden sich jetzt wohl fragen, ob wir uns dabei gegenseitig verbal sozusagen die Köpfe eingeschlagen haben, aber: weit gefehlt! Auch wir bei FSE waren überrascht von der breiten Zustimmung, auf die unsere Definition von Fanchartas bei den Institutionen stieß und als Chance und Werkzeug begriffen wurde, wie das Verhältnis von Fans und Clubs grundlegend verbessert werden kann.
Zum Beweis haben wir hier einmal ein paar Aussagen gesammelt - das sagen die Fans
Und so äußern sich die beteiligten Vertreter der verschiedenen Fußballinstitutionen
Eine Stunde von Wien entfernt, die Hauptstadt von der Slowakei, in einem tollen Hotel und bei wunderschönen Wetter fand vom 26.04.2013 bis zum 28.04.2013 die „Freekick for Equality“- Konferenz statt. Alle Partner des von den FSE-Mitgliedern von FairPlay koordinierten europäischen Projekts sowie viele weitere Leute, die sich in Organisationen oder auch privat für Anti-Diskriminierung einsetzen, waren anwesend und haben gequatscht, sich ausgetauscht und Erfahrungen geteilt. Insgesamt haben 120 Leute aus ganz Europa teilgenommen.
Im Vorfeld, also am Freitagmittag fand das Partnermeeting statt. Alle Organisationen, die an diesem Projekt teilnahmen, also auch FSE, trafen sich, gaben Feedback und sprachen über die letzten Schritte der Projektabwicklung.
Angesichts der Tatsache, dass die Zahlung mit Mastercard offenbar die Chancen in der Auslosung der Ticketkontingente im freien Verkauf für das Champions League 2013 in Wembley verdoppelt, nimmt FSE wie folgt Stellung:
Als Football Supporters Europe glauben wir dass eine Auslosung der fairste Weg ist, die frei verkäuflichen Tickets für das Champions League Finale zu verteilen, insbesondere da die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigen wird.
Dieses nun wohl ausschließlich kommerziell-getriebene Vorhaben im Interesse eines einzelnen Sponsoren steht für uns im krassen Widerspruch zum Prinzip einer Auslosung.
Wir sehen nicht, wie Mastercard diesen Ansatz mit Dingen wie den vielbeschworenen Prinzipien des FairPlay in Einklang zu bringen vermag.
FSE befindet sich mit der UEFA zu Ticketfragen in einem konstruktiven Dialog und wir erleben sie in diesem Zusammenhang als zunehmend offen für die Perspektive der Fans.
In der Vergangenheit gingen die Ticketauslosungen bislang auch noch fair vonstatten. Wir werden die Sache bei der UEFA als drängende Frage schnellstens thematisieren.
Bei weiteren Fragen zur Sache steht FSE-Koordinatorin Daniela Wurbs im FSE-Koordinationsbüro in Hamburg / Deutschland telefonisch per +49 40 370 877 51 oder per email an info@fanseurope.org zur Verfügung.
Die Faninitiative „Fußballfans gegen Homophobie“(FfgH) ist zu Gast beim kroatischen Erstligisten NK Zagreb und startet damit eine internationale Tour unter dem Label
„Football fans against homophobia“ +++
„Fußballfans gegen Homophobie“ ist ein bundesweites Netzwerk von Fußballfans aus über 40 Fanszenen und geht auf die Abteilung Aktive Fans des Fußballvereins Tennis Borussia Berlin in Kooperation mit dem Projekt "SOCCER SOUND" des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg zurück. Die Aktion „Fußballfans gegen Homophobie“ startete im Juni 2011 in Berlin und wandert mit einem großen lila Stadionbanner mit der Aufschrift „Fußballfans gegen Homophobie“ von der 1. Bundesliga bis zur Freizeitliga durch Deutschlands Stadien, um ein Zeichen gegen Homophobie im Fußball zu setzen.
Ein kleiner Fußballverein aus der weißrussischen Hauptstadt Minsk mit besonderer Stellung in einem von Unterdrückung und massiver staatlicher Gewalt geprägten Land geht auf Tour in vier verschiedene deutsche Städte.